Geldkrise? - Das muss so sein! ODER:
Unsichtbar - Diebstahl direkt vor den Augen der ganzen Welt

article engineered by Martin S.

Es ist das perfekte Verbrechen. Es geschieht vor den Augen der ganzen Welt. Jetzt. In jeder Sekunde. Schon seit Jahrhunderten. Nur wenige können es sehen.

Dieses Verbrechen ist sozial anerkannt, gerechtfertig dadurch, dass fast alle von uns es begehen. Ohne es zu merken. Und dabei übersehen, dass wir ein Spiel mitspielen, bei dem wir nur verlieren können.

Doch in der Hoffnung um den eigenen Profit tolerieren wir es. Wir träumen davon, dass „irgendwann“ einmal unser Geld für uns „arbeiten“ wird. Aber es ist eine Illusion. Denn fast niemand schafft es. Und so übersehen wir, dass nicht das Geld für uns arbeitet. Sondern wir für das Geld. Und zwar für das Geld der Wenigen, welche sich unseren Traum vom Reichtum erfüllen konnten.

Nun sind wir damit beschäftigt, dem Nachbarn das Wasser schneller abzugraben als er es uns abgräbt. Anstatt gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, die das Graben überflüssig macht.

Wissen Sie, wie man einen Affen fängt? Man bohrt ein Loch in eine Kokosnuss. So, dass die Hand eines Affen gerade so hinein passt. Man füllt in diese Nuss etwas kostbares, was der Affe haben möchte. Duftendes Essen zum Beispiel. Der Affe kommt, steckt seine Hand in das Loch und greift zu. Seine nun geschlossene Hand passt nicht mehr durch das Loch in der Kokosnuss. Um frei zu kommen, müsste er loslassen. Das tut er aber nicht.

Wir sind solche Affen.

Wenn wir frei sein wollen, müssen wir sie loslassen: Die Zinsen.
Warum und Wie das gehen soll, lesen Sie hier.

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Das NS-Regime hat mit seiner Parole von der "Brechung der Zinsknechtschaft" der Geldreformbewegung großen Schaden zugefügt und umfassende Diskussionen zum Thema in der Nachkriegszeit sehr erschwert bzw. verhindert. Bis heute wird das Zinsthema auch von politisch rechts stehenden Bewegungen aufgegriffen.
Hiermit distanziert sich diese Site ausdrücklich von jeder Form von Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus!



 Haben Sie sich schon einmal gefragt? Warum...

... die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf geht?

... viele Leute heute arbeitslos, andere aber extremem Stress ausgesetzt sind, sie kaum Zeit genug haben für sich und ihre Familie? Und das, obwohl wir rein technisch so hoch entwickelt sind, dass wir uns insgesamt viel mehr Freizeit leisten könnten?

... Geld für Bildung, Kultur, Umweltschutz etc. fehlt, jedoch für kurzfristigen Unfug wie die Abwrackprämie zur Verfügung steht?

... Profitdenken gegen menschenwürdiges Leben und Arbeiten gewinnt?

... die Wirtschaft immer schneller und unaufhörlich wachsen soll? Ob das überhaupt möglich ist?

... in vielen Lebensbereichen Knappheit herrscht, besonders bei natürlichen Ressourcen, während selbige aber weiterhin schnellstmöglich verschwendet werden?

... umweltfreundliches, nachhaltiges Handeln so schwer umsetzbar ist?


Glauben Sie, das alles sei ein großer ZUFALL? Oder meinen Sie vielleicht, der Mensch wäre von Grund auf schlecht und dazu erschaffen: Sich selbst zu vernichten??

Ich glaube das nicht. Ich glaube an ein einfaches Prinzip: Ursache - Wirkung. Ich betrachte unser Geldsystem wie ein Maschine: Wenn sie richtig konstruiert ist, funktioniert sie, wenn nicht, geht sie früher oder später kaputt. Dieses System  hat (mindestens) einen grundlegenden Fehler (siehe Flugblatt). Die aufgeführten Missstände erkenne ich als Symptome dessen. Diesen Fehler und seine Logik möchte ich ihnen hier aufzeigen, ebenso die Lösung des Problems, Umsetzungsmöglichkeiten und was am wichtigsten ist: Dinge, die Sie selbst TUN können, um nicht ohnmächtig dem Weltgeschehen ausgesetzt zu sein und im Kleinen für eine bessere Welt zu kämpfen!
Denn erfahrungsgemäß wird / kann (?) die Politik dieses Problem nicht beseitigen. Selbst wenn jährlich 1000fach mehr Menschen an den Auswirkungen dieser Problematik sterben als an Terror und dem gefährlichen DihydroGENmonoxid zusammen!
(Anm. d. Autors: Glauben Sie nicht ALLES, was ihnen die Massenmedien erzählen ;-)

Wer lieber Videos schaut als zu lesen, kann sich diesen Videovortrag von Prof. Dr. Bernd Senf (6 min.), oder, umfassend und inklusive Lösung, den absolut GRANDIOSEN Vortrag von Prof. Dr. Dr. Berger (90 min., das Entscheidende läuft ab der 40sten Minute) ansehen. Danach lohnt sich mindestens noch ein Blick unter die Überschrift: "Was kann ICH tun?", auch die Videos und weitere Links welche durch Klicken auf die hellblauen Schriftzüge aufgerufen werden können sind handverlesen und wirklich eindrucksvoll.



Vorab: Die geistige Barriere

Was wir nicht akzeptieren wollen und warum. Weiterlesen (hier klicken) ...

Der folgende Text sagt aus, dass das Finanzsystem, mit dem wir seit Jahrzehnten leben, (mehr als) einen grundlegenden Fehler hat. Das Verständnis des beschriebenen Problems kann also eine grundlegende Änderung der Weltsicht nach sich ziehen, einen Paradigmenwechsel.

Da ist es nur allzu menschlich, sich ein wenig dagegen zu sträuben. Nicht nur, weil die Erkenntnis fast jede Hoffnung auf die Gesundung unseres bestehenden Wirtschaftssystems zerstört. Sondern auch, weil man bei der Suche nach Lösungen unbekanntes Terrain betritt, und die daraus resultierenden erforderlichen Änderungen tiefgreifende Folgen haben werden, welche heute nur teilweise abschätzbar sind.

Des weiteren wirkt die Erklärung durch den Zins allein zu einfach, besonders im Vergleich zu all den komplizierten Wirtschaftstheorien. Aber eine Sache muss nicht kompliziert sein um wahr zu sein. Ich will auch nicht behaupten, dass der Zins die einzige Quelle der unten erläuterten schiefen Verteilung ist, jedoch dass er den mit Abstand stärksten Einfluss hierauf hat.

Darum haben sich schon viele kluge Menschen verschiedener Strömungen jahrzehntelang ihr Köpfe darüber zerbrochen, und sie sind sich einig, dass eine nachhaltige Entwicklung für Natur, Mensch und Handel möglich ist, dass einige relativ einfache, dafür aber grundlegende Maßnahmen sehr viel Positives bewirken würden.

Wer sich schon länger mit der Finanzkrise beschäftigt hat, wird sicher andere Erklärungen dafür finden, warum Auswüchse wie z.B. Spekulationen, ABS, bad-banks usw. entstanden sind. Sie werden sie meistens auf unmittelbar vorangegangene Probleme begründen, oder aber auf Wechselwirkungen mit anderen Wirtschaftskreisläufen.

Unser Gehirn verfügt da über viele Strategien, auszuweichen, auszublenden, Vorwände zu finden, zu relativieren, den Kontext zu ändern, Schuld bei anderen zu suchen: Wir wollen es nicht wahr haben! Alles, um das liebgewonnene Denkmodell des bestehenden Systems nicht aufgeben zu müssen.

Es ist allerdings an der Zeit, uns den Problemen zu stellen, und je früher wir das tun, desto mehr Handlungsspielraum verbleibt uns! Tun wir dies nicht, so steuern wir unaufhaltsam Armut, Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Ressourcenverknappung uvm. entgegen, spielen Demagogen in die Hände und ermöglichen so eine Entwicklung vergleichbar mit der nach 1930.

Deshalb:

Seien Sie mutig! Lesen Sie weiter. Mit Offenheit gegenüber Neuem.

Das Geld ist ja nicht weg - Es ist nur woanders...

Das Wichtigste steht bereits im Flugblatt erklärt, hier nochmal kurz zusammen gefasst:

1) Zinsbringend angelegtes Geld bringt exponentiell ansteigende Zinsgewinne aufgrund des Zinseszinses. "Exponentiell" heißt: Immer schneller gegen Unendlich wachsend. (Die Grundform der Exponentialkurve sehen Sie im Flugblatt, die erste Graphik.)

2) Die Summe aller Vermögen ist gleich der Summe aller Schulden (von Staat, Unternehmen und Privathaushalten) innerhalb einer Volkswirtschaft. Denn: Geld wird überhaupt erst als Schuld geschaffen.

Aus 1) und 2) folgt, dass auch die Summe der Geldschulden exponentiell anwachsen muss. Zu Deutsch: Immer schneller gegen Unendlich! Rein mathematisch ist das natürlich möglich, die Frage ist nur, wieviel diese riesigen Geldbeträge dann noch Wert sind! Denn so wird die Geldmenge von der Wirtschaftsleistung entkoppelt: Geld arbeitet. Nicht! Oder haben Sie schon mal einen Geldschein arbeiten sehen?

Gesamte Geldvermögen/ Schulden
www.geldcrash.de

 

Wenn Sie eine wissenschaftliche Darstellung dieses Problems wünschen, empfehle ich diese Analyse von Prof. Dr. Jürgen Kremer. Besonders das Fazit auf Seite 27 möchte ich jedem Leser empfehlen.

Wohin führt das?

Es zwingt zu exponentiellem Wachstum der Wirtschaft. Denn im selben Maße, wie die Wirtschaft (das BIP) wächst... Weiterlesen (hier klicken) ...

... Denn im selben Maße, wie die Wirtschaft (das BIP) wächst, muss auch die umlaufende Geldmenge erhöht werden, damit das Preisniveau stabil bleibt.

Am Beispiel: Meine Wirtschaft bestehe am Anfang aus 1000 Kaffemühlen und 10.000 Euro, d.h. jede Mühle kostet 10 Euro. Wenn nun meine Wirtschaft wächst und dann 1.200 Kaffeemühlen beinhaltet, muss ich die Geldmenge auf 12.000 Euro steigern, damit die einzelne Mühle weiterhin 10 Euro kostet: Das Preisniveau bleibt stabil.

Relativ zur erhöhten Geldmenge wirkt die Verschuldung dann kleiner, sie wird also relativiert (nicht zu verwechseln mit Inflation) und es sieht so aus als könnte man sie "irgendwann" doch zurück zahlen. Doch selbst wenn dauerhaftes exponentielles Wirtschaftswachstum möglich wäre, würde immer noch Kaufkraft von Schuldnern zu Gläubigern fließen: Denn der Kapitalzins berechnet sich aus Inflation + Realzinsanteil (+ Risikoausgleich + ...), wobei der Realzins immer ca. 2% beträgt und stetig Kaufkraft umverteilt. Wird die Inflation so stark, dass der Realzinsanteil verschwindet, so spricht man von Hyperinflation.

Aus makroökonomischer Sicht sieht man schnell, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich ein solches Wirtschaftsystem selbst zerstört. Die betriebswirtschaftliche Sichtweise wird weiter unten erörtert.

Allerdings lässt sich hier bereits ableiten, was die Forderung unseres Geldsystems nach exponentiellem Wirtschaftswachstum nach sich zieht:

Exponentiell ansteigende Ausbeutung von Ressourcen (die Exponentialkurve geht gegen unendlich!) und Arbeitskräften. Allein das erklärt schon die katastrophale Umweltzerstörung, die wir Menschen unserer Erde während der letzten Jahrzehnte angetan haben. Ein gutes Gesamtbild dessen bietet der Film "HOME". Weiterhin produzieren wir Unmengen an Müll, ebenfalls in exponentiell wachsender Art, wir stehen unter Konsumzwang sowie unter dem Zwang, diese Konsumgüter zu produzieren und zu vermarkten, deren Sinn genauso bezweifelt werden muss wie die erforderlichen Ressourcen und Arbeiten zur Herstellung.

Ein wunderbarer Vortrag zu dieser logischen Kette findet sich hier: http://www.storyofstuff.com/international/      (u.a. auf Deutsch)

Außerdem fehlt es überall an Geld: Für Bildung, Kultur, regenerative Energien, Umweltschutz... kurz: Jede Investition die kein oder nur geringes Wirtschaftswachstum verspricht, wird vermieden.

Das ist aber noch nicht alles: Obwohl so mancher Ökonom gern einmal mittelfristige Wirtschaftsdaten in die Zukunft extrapoliert um sich davon zu überzeugen, die Wirtschaft würde in den nächsten Jahren tatsächlich exponentiell wachsen, tut ihm die Wirtschaft diesen Gefallen nicht. Wie sollte sie auch? Schließlich sind unsere Ressourcen begrenzt!

Am 17.7.09 hielt Prof. Klaus Töpfer in Dresden einen aufschlussreichen Vortrag zum Thema Ressourcen-Kriege. Die größte Gefahr von Kriegen sah er beim Wasser, die nächste bei Öl (44min). Auch er machte auf das Problem des Wachstumszwanges aufmerksam.

Die Realität

Langfristig wächst die Wirtschaft im Schnitt nur linear. Weiterlesen (hier klicken) ...

Langfristig wächst die Wirtschaft im Schnitt nur linear. Zu Beginn eines Wirtschaftszyklus (nach dem Währungsschnitt 1948) wächst die Verschuldung zunächst nur langsam, wir befinden uns noch ganz am Anfang der Exponentialkurve. Die Realwirtschaft wächst schneller. Besonders nach einem Krieg (=Kapitalvernichtung) wie 1945 bestand viel Aufbaubedarf, also ein ungesättigter Markt. Später beschleunigt sich die Verschuldungsgeschwindigkeit, während der Markt immer mehr gesättigt wird. Schließlich überholt die Geschwindigkeit der Verschuldung die Geschwindigkeit des Wirtschaftswachstums, spätestens hier wird ein systematischer Fehler offensichtlich.

Ab diesem Punkt lassen sich aus der Realwirtschaft kaum noch Gewinne erzielen, man geht zu Spekulationen und Spekulationen auf Spekulationen über. Der Kapitalmarkt wird künstlich aufgebläht mit unhaltbaren Versprechungen auf Geld und Gewinn. Die Asset Backed Securities (ABS) sind dafür nur ein Beispiel. Der Film "Super Rich: The Greed Game", zeigt die Details, allerdings nur auf Englisch. Den Film "Let's Make Money" habe ich leider noch nicht gesehen, er wurde mir jedoch schon mehrfach empfohlen.

Es kommt was kommen muss: Kredite werden faul, die Blasen platzen. Die Verlierer sind meist Kleinanleger und Menschen, die sich auf eine allzu billige Finanzierung z.B. ihres Hauses eingelassen haben, diejenigen, welche kaum über die Situation am globalen Finanzmarkt und über die Risiken ihrer Anlage aufgeklärt waren. Banken gehen pleite, Unternehmen folgen, und der Staat sieht sich gezwungen mit Finanzspritzen die Wirtschaft am laufen und Arbeitsplätze zu erhalten, um der größten Gefahr, der Deflation, zu entgehen, was jedoch nur kurzfristig gelingen kann.

Denn mit den Finanzspritzen und den Zinseszinslasten steigt die Staatsverschuldung nun dramatisch weiter an. Dies mündet schließlich in einer Deflation. Zunächst aber noch die Betrachtung aus Sicht der BWL.

Die betriebswirtschaftliche Sichtweise

Man begibt sich also in die irrige Annahme, die Schulden könnten zurück gezahlt werden. Weiterlesen (hier klicken) ...

Aus betriebswirtschaftlicher (mikroökonomischer) Sicht scheint dies auch möglich: Ein Betrieb (oder der Staat) nimmt Kredit auf, um Produktionsgüter vorfinanzieren zu können. Dann muss er eben effizient arbeiten und Gewinne machen, um die Schulden zurück zu zahlen.

Kann er das wirklich?

Einige Wenige ja, die Mehrheit aber nicht. Wenn jeder einzelne Betrieb (oder besser: die Summe aller Betriebe) ihre Schulden zurück zahlen wollten, müsste die UMLAUFENDE Geldmenge, d.h. die Geldmenge, welche überhaupt erwirtschaftet werden KANN, groß genug sein, um die Summe der Schulden aller Betriebe (des Staates und aller Privathaushalte) zu bezahlen.

Sie ist aber nicht groß genug. Weil ein über der Zeit exponentiell wachsender Anteil des von der Notenbank herausgegebenen Geldes - hauptsächlich durch den Zinseszins-Effekt - in Privatvermögen übergeht.

Man könnte denken, auch das sei in Ordnung, denn solange diese Privatvermögen z.B. bei einer Bank, in Aktien oder sonstiger Form angelegt werden, stehen sie ja der Wirtschaft weiterhin zur Verfügung.

Jedoch muss dieses angelegte Geld von den Unternehmen gegen Zinsen geliehen werden, und es kommt zur stetigen Akkumulation von Geld auf Seiten der Gläubiger. Nochmal: das angelegte Geld MUSS von den Unternehmen geliehen werden, denn die zirkulierende Geldmenge reicht nicht aus, um die Summe der Schulden zu bezahlen.

Folglich muss jedes Unternehmen und jeder andere Wirtschaftsteilnehmer versuchen, mit weniger Kapitaleinsatz mehr Gewinn zu machen. Jeder einzelne versucht, den größt möglichen Anteil des noch verbleibenden Kuchens (= des zirkulierenden Geldes) zu erwirtschaften. Ganze Volkswirtschaften konkurrieren untereinander genauso wie einzelne Wirtschaftsteilnehmer innerhalb einer Wirtschaft. Zunächst gewinnt der effizientere Unternehmer, später der skrupellosere Ausbeuter. Es kommt zu Unternehmenspleiten und -aufkäufen sowie zur Monopolbildung.

Ein Unternehmen muss also so wenig wie möglich an seine Arbeitnehmer bezahlen (obwohl die wichtigste Größe einer Volkswirtschaft die Kaufkraft der Arbeitenden ist), so wenig wie möglich Leute beschäftigen, am Arbeitsplatz aber stets Hochdruck fordern, effizient sein eben. Für den Einzelnen bedeutet das: Er arbeitet entweder im Stress oder wird arbeitslos. Und eine steigende Zahl der Arbeitslosen ist - auch ohne die häufig unterstellte Faulheit und das "Leben über unsere Verhältnisse" - vorprogrammiert.

Extreme Ausmaße nahm diese Ausbeutung im Zuge der neoliberalen Globalisierung an:

250 Millionen Kinder weltweit sind zur Arbeit gezwungen, 12 Millionen schuften für die Herstellung billiger Exportware, werden sexuell ausgebeutet und versklavt. Die Gesamtzahl der versklavten Menschen heute wird auf 100 Millionen geschätzt. Zur Hochzeit der Sklavenhaltergesellschaften in den letzten drei Jahrhunderten gab es nie mehr als 12 Millionen versklavte Menschen. Jedes Jahr fallen 200 Millionen Menschen unter die absolute Armutsgrenze, haben also weniger als einen Dollar am Tag zur Verfügung. 50.000 Menschen sterben täglich an Unterernährung, darunter 35.000 bis 40.000 Kinder. Alle Menschen in China, Südasien und den Ländern Subsahara zusammen (53.7% der Weltbevölkerung) verfügen über 6,1% des Welteinkommens. Die Auslandsschulden der Länder der 2/3 Welt haben sich seit 1980 vervierfacht. Sie stiegen seit 1980 von 658 Mrd. Dollar auf 2465 Mrd. Dollar im Jahre 1998 und dürften heute bei 3000 Mrd. Dollar liegen. In weltweit über 800 Freihandelszonen schuften Millionen Menschen, vor allem Frauen für die multinationalen Konzerne. Die Arbeitszeit beträgt zwischen 12 und 16 Stunden, die Löhne 1 - 4 Dollar am Tag, die Arbeitsbedingungen sind unbeschreiblich. (Infos recherchiert 2007, hauptsächlich auf Seiten der AG Friedensforschung der Uni Kassel)

Die Machenschaften von Großkonzernen werden im "Schwarzbuch Markenfirmen" von Klaus Werner und Hans Weiss aufgezeigt, siehe auch http://unsdiewelt.com/

Dem gegenüber beziehen die 350 reichsten Milliardäre der Welt ca. 55% des Welteinkommens. (World Wealth Report 2007) Ob sie wohl glücklicher sind als wir? Bewacht in ihren eigenen Häusern, die man vielleicht eher als Gefängnisse verstehen könnte? Kennen diese Leute die Gleichung Vermögen = Verschuldung, und sind sich der damit verbundenen Verantwortung bewusst?   Ein Beispiel.

Ohne Moos nix los - Die Deflation

Deflation ist das Gegenteil von Inflation und bedeutet eine Verknappung des Geldes. Weiterlesen (hier klicken) ...

Da mehr Waren weniger Geld gegenüber stehen erhöht sich der Wert des Geldes, man kann mehr dafür kaufen. Das klingt zunächst gut. Ist es aber nicht.

Gemeint ist hier die UMLAUFENDE Geldmenge. Es wird natürlich mehr und mehr Geld herausgegeben, dieses fließt jedoch durch den Zins-Effekt in Privatvermögen und wird dort gehortet, d.h. es steht dem Wirtschafts"kreislauf" nicht mehr als Tauschmittel zur Verfügung.

Dafür entsteht ein Teufelskreislauf: Die Menschen können weniger kaufen da das Geld knapp wird. Die Umsätze der Unternehmen brechen ein. Sie haben weniger Geld um ihre Arbeiter zu bezahlen, müssen diese entweder entlassen oder ihnen weniger Gehalt zahlen. Folglich sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung weiter, damit die Ab- und Umsätze der Unternehmen, sie müssen weiter Stellen / Gehälter kürzen... usw. usw. ... Gleichzeitig brechen die Steuereinnahmen des Staates ein.

Deflation ist sehr viel gefährlicher als Inflation, da die Wirtschaft bis zum Stillstand abgebremst werden kann. Es zirkuliert einfach kein Geld mehr, mit dem man handeln könnte.

Vor allem aber hat weder der Staat noch die Notenbank Möglichkeiten, einzugreifen:

- Der Staat kann entweder mehr Geld in Umlauf bringen indem er noch mehr Schulden macht, also indem er z.B. Beamte bezahlt (Bürokratie), Autobahnen oder riesige Solaranlagen in der Sahara baut, in Forschung oder anderswo investiert oder aber Abwrackprämie zahlt. Solange, bis der Schuldenberg nicht mehr bezahlbar wir und der Staat bankrott anmelden muss. Ja, das gab es schon. Oder er besinnt sich auf den wachsenden Schuldenberg und will sparen. Damit heizt er die Deflation weiter an, hat noch weniger Steuereinnahmen trotz steigender Zinslasten und geht schließlich auch bankrott. Das Modell "bad bank" kann dies hinauszögern, jedoch nicht verhindern.

- Die Notenbank kann Geld an die Geschäftsbanken herausgeben, das tut sie aber auch nur gegen Zinsen. Das berechtigte Misstrauen der Banken in die Rückzahlfähigkeit der Schuldner lässt sie das Geld allerdings nicht herausgeben, noch nicht einmal an andere Banken: Die Kreditklemme. Die überschüssige Liquidität der Geschäftsbanken bedeutet höhere Zinszahlungen an die Notenbank und bringt sie in Bedrängnis. Eine Hyperinflation, welche die Schuldner entlasten und das Kapital schröpfen würde, kommt nicht in Gang.

- Die Notenbank (EZB) kann weiterhin den Leitzins heben oder senken. Anheben kann sie ihn nicht da sonst erst recht niemand mehr Geld leiht/ verliehen bekommt, es wird ja nur allzu deutlich, dass die Rückzahlung immer schwieriger wird. Senkt sie den Leitzins, wird das Nehmen von Krediten wieder attraktiver ("billiges Geld" - die Höhe des Zinses bestimmen Angebot und Nachfrage nach Geld) allerdings nur bis zur sogenannten "Liquiditätsgrenze". Ab dieser Grenze ist der Zinsgewinn der Kapitaleigentümer kleiner als das Risiko des Totalverlustes des Geldes am Kapitalmarkt. Darum ziehen sie das Kapital zurück vom Markt und halten es flüssig, also liquide: sie horten es. Die Deflation steigt sprunghaft an.

- Andere staatliche Maßnahmen welche zum Ausgleich der Schulden durch Umverteilung vom Kapital zum Schuldner führen sollen (Vermögenssteuer) führen zur Kapitalflucht ins Ausland. Es gibt natürlich viele ehrliche reiche Steuerzahler in Deutschland, welche hier bleiben. Aber schon ein paar Flüchtige reichen, um die Deflation weiter anzuheizen: Der Staat muss es ihnen recht machen. Global konzentrierte Maßnahmen könnten dem beikommen, allerdings dürfte kein Land der Welt eine Ausnahme machen. Bedenkt man jedoch, das Geld auch Macht bedeutet, und ein armes Land schon aus der Not heraus Kapitalflüchtlinge willkommen heißen könnte, wird dies recht unwahrscheinlich. Einen Versuch, Steuerfluch unwirtschaftlich zu machen stellt meiner Meinung nach die Finanztransaktionsteuer dar. Leider ist diese bis jetzt gescheitert. Ich denke, die Nutznießer des System schützen das selbige, ohne auf dessen Konsequenzen zu achten.

Weitere Unstimmigkeiten im Geldsystem

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Der Währungsraum.

Regionen, welche wirtschaftlich unterschiedlich stark sind, brauchen eigene Währungen. Wenn sie eine gemeinsame Währung besitzen, investieren Investoren stets in die attraktivere (die stärkere) Region, und Fachkräfte wandern dorthin ab, weil ihre Arbeitskraft dort eher benötigt und besser bezahlt wird. So wird die starke Region immer stärker und die Schwächere schwächer. Darum ist Europa als Währungsraum zu groß gewählt.

Gibt es zwischen den verschiedenen Regionen Wechselkurse, so kann die Schwächere ihre Währung abwerten und damit Investoren wieder anlocken, wegen der geringeren Lohnkosten. Ein Ausgleich findet statt. Regionalwährungen -siehe Überschrift: Was kann ICH tun- lösen dieses Problem.

Private Notenbank.

Wie kann es sein, dass die Notenbanken (Federal Reserve, Schweizerische Notenbank) nicht Teil des Staates, sondern in privaten Händen sind? Gehörte sie dem Staat, könnte der Staat sich wohl kaum bei sich selbst verschulden. Die EZB ist zwar staatlich, jedoch vor staatlicher Einflussnahme geschützt.

Kreditgeld.

Die Schöpfung des Geldes bei der Notenbank erfolgt als Kredit, was der Notenbank Zinsgewinne beschert. Zunächst einmal fordert sie damit mehr Geld zurück, als sie überhaupt in Umlauf gebracht hat.  Gibt sie diese Zinsgewinne nicht vollständig in den Wirtschaftskreislauf zurück, indem sie z.B. ihre Mitarbeiter bezahlt, kann auch das zu Ungleichgewichten führen. Außerdem kauft diese Bank Wertpapiere und beteiligt sich an Unternehmen, gewinnt also Einfluss in Form von Mitspracherecht. Ist das fair? Warum Geld nicht als Wert, statt als Kredit, in Umlauf bringen?

Goldstandard, Dritteldeckung.

Beide wurden abgeschafft. Aus gutem Grund: Um das Preisniveau stabil zu halten, muss die Geldmenge stets der Menge an Gütern angepasst werden. Schürfte man das Gold nicht schnell genug, so konnte nicht genug Geld herausgegeben werden, eine deflationäre Abwärtsspirale kam in Gang. Wer die Wiedereinführung eine Goldstandards fordert, schafft neue, alte Probleme.

Die Aussichten

So könnte die Zukunft aussehen, wenn wir nichts tun. Weiterlesen (hier klicken) ...

Die Folgen eines Staatsbankrotts, Verlust der inneren Sicherheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Wahl von Demagogen welche die Schuld bei Ausländern suchen und den Unwissenden erfolgreich propagieren, Zusammenbruch der Produktion, Nahrungsmittelmangel... wer gern schwarz sieht kann sich das selbst ausmalen.

Die Armut wird einfach nur immer schlimmer. In der Geschichte schließlich kam es dann zu Kriegen, durch die anlaufende Rüstungsindustrie wurde Geld in den Markt gepumpt und schließlich die Hyperinflation ausgelöst. Der Krieg zerstörte Unmengen an Sachwerten und sorgte damit wieder für einen ungesättigten Markt. Gegen Ende des Krieges wurde Deutschland von den "Sieger"-mächten besetzt, russische Soldaten erschlugen die Besitzenden. Danach gab es einen Währungsschnitt und das ganze wirtschaftliche Übel ging von vorne los.

Wollen wir zusehen wie sich die Geschichte wiederholt? Ein solch ungeheures Opfer wie einen dritten Weltkrieg bringen? Dann müssen wir nur so weiter machen wie bisher: Ohne Weitsicht und Rücksicht auf andere in den Tag hinein leben.

Oder wir hören auf, die Schuld bei anderen zu suchen und fangen an, uns als Teil eines Ganzen zu betrachten und gemeinsam zu Handeln.

Günter Hannich hat einige Bücher geschrieben, welche mir die Augen geöffnet haben. Besonders gelungen fand ich das Buch "Deflation", dort können Sie die hier eher überblicksmäßig beschriebenen Dinge im Detail nachlesen, unterlegt mit realen Wirtschaftsdaten. Ich möchte aus dem Schlusswort seines Buches "Geldcrash" (8.Auflage, S.146) zitieren: "Ihre eigene Sicherheit verlangt nach einem stabilen System. Der echte Egoist kann nur in einer Welt glücklich sein, die allen erlaubt, glücklich zu sein."

Packen wir's an!

Die Lösung!

Weiterlesen (hier klicken) ...

Die natürliche Wirtschaftsordnung

Kritische Geldtheoretiker suchen deshalb nach Wegen, das Geldsystem umzugestalten, sodass auch negative Zinssätze oder ein um Null pendelnder Zinssatz möglich wird, ohne dass das System Probleme durch Geldmangel bekommt. Eine Geldhaltesteuer hat bereits Keynes als möglicherweise hilfreiches Mittel angesehen, jedoch hat dieser Teil seiner theoretischen Betrachtungen bislang wenig Beachtung gefunden. (Keynes, J.M.: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes. Duncker & Humblot GmbH Berlin, 7. Auflage 1994, S. 302) Danach würde Bargeld mit einer Steuer belegt, indem die Scheine beispielsweise regelmäßig widerrufen werden. Eine Geldhortung würde damit teurer, das Geldangebot auf dem Kreditmarkt größer und der Zinssatz sollte damit sinken. Die Umverteilung von Schuldnern zu Gläubigern hätte ihre Zwangsläufigkeit verloren.

Tiefergehend beschäftigte sich damit Silvio Gesell, welcher im Jahre 1916 das Buch "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" veröffentlichte. Er fragte nach der Ursache des Zinses und erkannte, dass das Geld gegenüber allen Waren und Dienstleistungen einen Vorteil hat: Es verfällt nicht. Analogie: Wenn Sie die Wahl hätten zwischen 1.000.000 Euro in Form von Kartoffeln, alternativ in Euro, so würden die meinsten Menschen die Euro wählen, weil sie die Kartoffeln nicht rechtzeitig aufbrauchen könnten, bevor sie verfallen.

Nun werden Sie sagen: "Ja aber es gibt doch Inflation, das Geld verfällt also doch!". Stimmt. Allerdings berechnen sich die Zinsgewinne wie oben schon erwähnt, wesentlich aus Inflation + Realzinsanteil, der Inflationsanteil wird also überkompensiert und der Realzins ist der Wert, welchen man dem Nicht-Verfallen des Geldes beimisst.

Demnach besteht die Lösung darin, ein Geld einzuführen, welches genau wie alles andere ebenfalls langsam verfällt. Nach Silvio Gesell etwa 6% im Jahr.

Realisierbar ist das durch Geldscheine, welche ein Verfallsdatum oder eine Verfallstabelle auf der Rückseite tragen, oder auf elektronischem Wege.

Umgesetzt wird dies derzeit in 29 Regionalwährungen allein in Deutschland, und in den Jahren zwischen 1150 und 1450 gab es in Deutschland bereits ein zinsfreies System. Nach 300 Jahren wurden allerdings die Verwalter des Geldes immer dreister im Anheben der Umlaufgebühr, das Volk wurde unzufrieden und stürzte das System, sie wollten fortan ein "stabiles Geld". Leider wird über die Zeit des goldenen Hochmittelalters, als u.a. die Arbeitszeit wegen überschwingendem Wohlstand auf 4 Arbeitstage begrenzt werden mussten, im Geschichtsunterricht nichts vermittelt. Umso mehr dafür über die Qualen des Spätmittelalters, nach Einführung des Zins-Systems.

Ägypten, bis 30 vor Christi 
Obwohl die Freiwirtschaftslehre heute im allgemeinen auf Silvio Gesell zurückgeführt wird, gab es schon im alten Ägypten eine Tauschwährung auf Basis von Kornlagerbestätigungen, bei deren Einlösung eine zeitabhängige Schwund- und Lagergebühr abzuziehen war und die dem Niltal hunderte Jahre Wohlstand und Frieden gebracht und die den Bau der Pyramiden vermutlich überhaupt möglich gemacht hat.

Gemeineigentum

Ebenfalls Teil der zinsfreien Freiwirtschaft nach Gesell ist das gleiche Recht jedes Menschen auf die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Wasser, Boden, Luft und Licht haben. Heute könnte man noch die Nutzung von Lebewesen mit einbeziehen, gemeint ist damit die Abschaffung der Patentierung von z.B. Saatgut und Nutztieren, auch Biopiraterie genannt, sowie von Genen, den "Blueprints of Life".

Diese Dinge können ebenfalls als Produktionsgüter verstanden werden, welche ebenso wie das heutige Geld den Vorteil haben, nicht zu verfallen. Es muss gewährleistet sein, dass dieser Vorteil nicht für Einzelner ausgenutzt werden kann, was wieder zu einer dauerhaften Ungleichverteilung und all ihren Folgen führen könnte.

Die Umsetzung dessen findet sich im Grundsatzprogramm der Humanwirtschaftspartei.

Konsumsteuer als einzige Steuer

Diese wesentliche Vereinfachung des Steuerrechts wird sowohl von Kandidaten des Willi Weise Projekts als auch von der HUMANwirtschaft vertreten.

Im heutigen Zinssystem gibt die komplizierte Bürokratie dem Staat die Möglichkeit, durch Bezahlung vieler Beamte wieder Geld in Umlauf zu bringen, um damit eine Deflation zu verzögern (nach Lehrmeinung: zu verhindern). Dieses Geld ließe sich jedoch auch anders unters Volk bringen: Durch das Bedingungslose Grundeinkommen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Dieser Ansatz ist in letzter Zeit schon einigermaßen bekannt und beliebt geworden, umfassendere Aussagen dazu finden sich im Fernsehinterview mit Friedrich Schönbeck.

Ich möchte dazu nur folgendes zu bedenken geben: Wenn man "Den Respekt vorm Geld gänzlich ablegt", also anstatt der Zinszahlungen für die Staatsverschuldung Geld an die Bevölkerung verteilt, so verliert das Geld seine Glaubwürdigkeit, es müsste also seine Eigenschaft als Zahlungsmittel verlieren. Da diese Glaubwürdigkeit in einem Zinssystem aber langfristig sowieso nicht gegeben ist, erscheint mir der Ansatz vertretbar, soll man das Geld doch lieber direkt der Bevölkerung geben anstatt es denen, die schon zuviel haben noch hinterher zu werfen.

Bezogen auf ein Zinsfreies System aber finde ich diese Maßnahme überflüssig. Dies wird deutlich, wenn man einen Blick auf die zinsfreie Zeit des Hochmittelalters wirft: Es ging den Menschen blendend!

In diesem Zusammenhang könnte ich mir das Grundeinkommen lediglich als Instrument der Geldmengensteuerung vorstellen, mit dessen Hilfe Geld gleichmäßig unter's Volk gebracht werden kann, sollten die Staatseinnahmen aus Umlaufgebühr und Konsumsteuer nicht vollständig ausgegben werden können bzw. die Notwendigkeit bestehen, diese Einnahmen dem Wirtschaftskreislauf wieder zu zuführen, mehr oder weniger je nach Wirtschaftswachstum, um das Preisniveau stabil zu halten.

Mit "pauschal 1000 Euro" ist eine solche Steuerung allerdings nicht realisierbar.

Was kann ICH tun?

Das wichtigste überhaupt! Weiterlesen (hier klicken) ...

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. - Mahatma Gandhi

1. Aufklären

Aufklären! Hierfür das Flugblatt, siehe oben. Jeder Mensch ist über 6 weitere Menschen mit jedem anderen Menschen unseres Planeten verbunden. Wenn jeder diese Information auch nur an 2 Menschen weitergibt, welche sie ihrerseits wieder weitergeben, so wären wir im nu aufgeklärt! Erzählen Sie es einfach mal bei Gelegenheit, wenn wieder einmal eine Diskussion zur Wirtschaftskrise oder den vielen verwandten Themen aufkommt! Das persönliche Gespräch finde ich hier immer am wirkungsvollsten. Erzählen Sie es mindestens 8 Menschen in ihrem Umfeld weiter!

Des Weiteren tragen Sie sich doch bitte in unseren e-mail Verteiler ein, damit wir Sie bei wichtigen Veränderungen oder Aktionen wie zum Beispiel Unterschriftensammlungen, e-Petitionen u.ä. informieren können.

Sie können auch Leserbriefe und Artikel schreiben, Informationen in Forendiskussionen und Kommentaren im Internet streuen, diese oder andere Zinskritische Websites bei solcher Gelegenheit angeben oder auf die eigene Website verlinken...

Dazu kann es auch nicht schaden, sich selbst noch tiefgründiger zu informieren. Hier dient z.B. das Infomaterial der Humanwirtschaftspartei, sowie die website http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/. Dort finden Sie auch zahlreiche Initiativen, genannt seinen hier nur INWO, A3W und CGW welche z.B. mit Projekten, Aktionen, Vorträgen, Infoständen und T-Shirts Aufmerksamkeit erregen. Social bookmarking heißt das neue Zauberwort:

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Oder Sie können Global Change Now bei der Finanzierung des Hauses ihrer neuen Bundeszentrale unterstützen.

Ihr könnt mir auch helfen, diese website, allem voran das Flugblatt, ins Englische u.a. Sprachen zu übersetzen, weitere Verlinkungen empfehlen auf Videos und websites, besonders in anderen Sprachen, evl. ist dann eine Übersetzung gar nicht notwendig, oder den Text als Audio hörbar zu machen. Dazu schreibt bitte an windtuner@gmx.de !

Am Rande muss ich Sie leider noch darauf hinweisen, dass wenn Sie Aufklärungsbemühungen in größerem Stile betreiben, möglicherweise mal jemand versuchen wird, Sie als Nationalsozialisten oder Antisemiten schlecht zu machen. Wenn Sie die Thematik verstanden haben, werden Sie leicht erkennen wie unsinnig und hochgradig unfair solche Anschuldigungen sind. Unfair nicht nur gegenüber den Diffamierten, sondern ebenso gegenüber Juden, deren Leid für politische Zwecke instrumentalisiert und missbraucht wird. Leider sind sie dennoch wirkungsvoll.

Hier eine Stellungnahme von Helmut Creutz.

Mittel der schwarzen Rhetorik macht man am besten unschädlich, indem man Sie direkt anspricht. Überhaupt sind Kenntnisse der Kommunikationswissenschaft hilfreich, und natürlich Sachkenntnis. In Sachen Kommunikation möchte ich hier in besonderem Maße auf die "Gewaltfreie Kommunikation" nach Marshall Rosenberg hinweisen, da sie das mächtigste Mittel zum Erhalt und Schaffung von Frieden und Harmonie ist, das ich kenne. Und im Großen (Politik) wie im Kleinen (Z.B. Familie, Beziehung, Arbeitsumfeld).

In einem ganz anderen politisch unliebsamen Bereich hat sich ein Autor erfolgreich gewehrt.

Zitat aus wikipedia:
  "2009 wurde die Technische Universität Berlin vom Kammergericht Berlin wegen schwerwiegender Ehrverletzung zu einem Schmerzensgeld in Höhe von € 5.000 an [Gerhard] Wisniewski verurteilt, weil sie ihm in einer Ausstellung in die Nähe zu antisemitischen Verschwörungstheorien gestellt hatte.[6]

Am 9. September 2009 warf der österreichische Militärexperte Gerald Karner [Gerhard] Wisnewski in der Sendung Club 2 vor, "antisemitische Verschwörungstheorien" zu verbreiten. „Diese Verschwörungstheorien […] haben sehr oft einen ganz banalen, anti-amerikanischen, anti-israelischen, anti-jüdischen, sozusagen auch anti-semitischen Charakter“, behauptete Karner und fügte hinzu: „Das steht in Ihren Büchern, Herr Wisnewski.“ Ferner behauptete Karner, in Büchern von Wisnewski stünde, dass bei 9/11 "nur eine Person mosaischen Bekenntnisses" ums Leben gekommen sei. Diese Falschbehauptungen wurden Karner nun vom Landgericht München unter Androhung von 250.000 Euro Ordnungsgeld, oder ersatzweise Ordnungshaft, untersagt (Az. 34 O 18501/09)."

Erst ignorieren sie dich, dann machen sie dich lächerlich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du. - Mahatma Gandhi

2. Regionalwährungen

Beteiligen Sie sich an Regionalwährungen! Fast alle Regionalwährungen funktionieren nach der natürlichen Wirtschaftsordnung, d.h. sie sind umlaufgesichert und zinsfrei. Unter http://www.regiogeld.de/ finden sie eine Deutschlandkarte mit deren Hilfe Sie eine Regiowährung in ihrer Nähe finden können. Regionalwährungen können auch dann stabil bleiben, wenn das Euro-System zusammen brechen sollte. Auf diese Weise können regionale Wirtschaftskreisläufe und damit lebenswichtige Dinge wie z.B. die Nahrungsmittelproduktion gesichert werden. Wichtig ist dabei das Bewusstsein der Teilnehmer, dass die Preise der Regionalwährung nicht verändert werden, auch wenn der Euro z.B. stark inflationiert.

Unter http://www.regionalentwicklung.de/ finden sich weitere Informationen zum Thema sowie der 10-minütige Video-Vortrag "Was ist Regionalgeld", welcher eine tolle Einführung bietet.

Weiterhin bieten die website "Regionales Wirtschaften" und besonders das dazugehörige Forum tolle Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren und sogar selbst zu lernen, wie man eine Regiowährung gründet. Ein ausgereiftes Konzept, quasi einen Leitfaden für Neugründungen bietet das RegioSTAR-Konzept. Hier finden Sie die Details.

Trotz der 28 aktiven Regiogelder ist das Gesamtvolumen dieser noch relativ klein im Vergleich zur Wirtschaft. Dennoch gibt das Gresham'sche Gesetz die Hoffnung, dass sich Regionalgelder, einmal gestartet, selbständig weiter ausbreiten.

Die Erfolgsstory der Regiowährung Chiemgauer sehen Sie hier. (6 min.)

3. Wirtschaftliche Regionalisierung

Jeder Beitrag zur Regionalisierung ist auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, im Sinne verkürzter Transportwege, Transparenz durch Nähe, Qualität statt Wachstumszwang... Außerdem bewirkt sie, dass Geld in der Region bleibt und dort zirkuliert, statt in die Hände des Großkapitals zu fließen und dort evl. gehortet zu werden.

Der 40-minütige Video-Vortrag "Bausteine wirtschaftlicher Regionalisierung" zeigt weitere wunderbare Möglichkeiten auf, wie z.B. Verbrauchergemeinschaften, Tauschringe und -netze, das Konzept Mittlere Technologie, OpenHardware uvm.

4. Bewusstes Konsumverhalten

Ein sehr mächtiges Instrument. Vielleicht sogar mächtiger als das Kreuz bei der Wahl. Durch ihre Kaufentscheidung fördern sie oder fördern sie nicht ein bestimmtes Unternehmen, eine bestimmte Personengruppe, und bestimmen auch wohin das Geld fließt.

Zum einen können Sie damit dafür sorgen, dass das Geld in der Region bleibt. Zum anderen entscheiden Sie, ob Sie Unternehmen unterstützen welche sich an Kinderarbeit, Sklaverei, sexueller Ausbeutung, Rassismus, Kriegen und anderen Schlechtigkeiten beteiligen, oder ob Sie menschenwürdige Arbeit und biologischen Anbau fördern, zum Beispiel durch den Kauf von Fairtrade-Produkten.

In diesem Zusammenhang sind die Liste "Firmen Alphabetisch" sowie Aktionsmöglichkeiten auf der website der Autoren des "Schwarzbuch Markenfirmen" interessant.

 

5. Wahlen / Politik

Zu aller erst möchte ich auf hier die HUMANwirtschaftspartei hinweisen, welche sich ganz der Zinsproblematik sowie der Lösung nach der natürlichen Wirtschaftsordnung widmet.

Des weiteren vertritt auch die Partei Die Violetten das zinsfreie System.

Sie können also diese Parteien wählen, bei ihnen Mitglied werden, sie durch Arbeit oder Spenden unterstützen, andere auf deren Existenz aufmerksam machen, die HUMANwirtschaft um einen Landesverband erweitern, Kandidaten anderer Parteien sowie Direktkandidaten fragen, ob sie ihre Meinung diesbezüglich vertreten würden (Geheimtipp: Willi Weise)... seien Sie kreativ!

Auch der Erhalt und die Stärkung demokratischer Strukturen ist wichtig, damit dass Volk seinen Willen nach Veränderung überhaupt verwirklichen kann. Derzeit wird immer mehr Entscheidungsgewalt Deutschland an die EU abgetreten, und der Einfluss der Volkes auf die dortigen Entscheidungen ist verschwindend gering. Mehr Demokratie e.V. setzt sich an dieser Stelle für das Volk ein. Überzeugen Sie sich selbst, wieviel Einfluss das Deutsche Volk speziell in Finanzfragen noch hat! (7 min.)

Ein weiteres politisches Instrument ist die e-Petition des Deuschten Bundestages. Sicher leistet Sie einen spitzenmäßigen Beitrag zur Stärkung demokratischer Strukturen! Falls es zu diesem Thema hier eine Petition geben sollte, so möchte ich Sie gern darüber informieren! Darum tragen Sie sich bitte in unseren e-mail Verteiler ein!

Die HUMANwirtschaftspartei trat am 28.08.2009 zur sächs. Landtagswahl erstmalig an und erhielt immerhin 2.241 Wählerstimmen. Das sind 0,122% (oder jeder 1.590ste Sachse), allerdings wird die Aufklärung mit der Verschlimmerung der Krise immer und immer schneller statt finden, die Hoffnung besteht also im oben genannten Punkt "Aufklärung". Es liegt in ihren Händen wer schneller ist: Die Aufklärung oder der Wahnsinn schuldsuchender Demagogen!

Weiterführende Gedanken

Weiterlesen (hier klicken) ...

Neuere wissenschaftliche Arbeiten zum Freigeld finden sich hier.

Aus dem Schlusswort der Diplomarbeit von Norbert Rost:
"Die Freiwirtschaftstheorie zeichnet ein Bild einer krisenfreien Wirtschaft. Jedoch sind die prophezeiten Veränderungen so stark, dass nicht auszuschließen ist, dass sich andere Probleme ergeben würden. Die heutige Wirtschaftswissenschaft ist geprägt von einer Wirtschaft mit Krisensymptomen und deshalb auf die Analyse eines Wirtschaftssystems mit Krisen eingestellt. Entsprechend schwer ist es aus heutiger Sicht die Prognose möglicher alternativer Fehlentwicklungen. Diese sollten deshalb besonderer Untersuchungsgegenstand sein."

So kann man z.B. befürchten, das trotz eines zinsfreien Systems immer noch eine Anhäufung leistungsloser Gewinne dort stattfindet, wo schon ein Mehr an Kapital vorhanden ist, auch wenn dieses Mehr durch ehrliche Arbeit erreicht wurde. Zum Beispiel durch Kapital an Produktionsgütern. Wer wird denn eher eine neue Produktionsmaschine kaufen können, derjenige, welcher schon 10 hat oder einer, der erst eine besitzt?

Gilt vielleicht ein "universelles Gesetz der Massenkonzentration", welches -auch ohne Zins- existiert und zu gefährlichen Ungleichverteilungen führen würde?

Aus diesem Grund fordert Dr. Harald Wozniewski, "Dr. Wo", eine generelle Obergrenze für Privatvermögen.

Des weiteren besteht der Vorteil des heutigen Geldes, für welchen wir Zinsen zahlen ja darin, nicht zu verfallen. Was ist dann z.B. mit Gold oder anderen Werten welche nicht verfallen? Wenn man sein Schwundgeld für Gold ausgeben würde, würde man der Wirtschaft damit zunächst nicht schaden, denn das Tauschmittel Geld wird dem Kreislauf dabei nicht entzogen.

Und wenn wir schon beim Nicht-Verfallen sind: Was ist mit Gütern, welche LANGSAMER verfallen als andere? Ist das nicht auch ein Vorteil? Würde er sich in den Preis einbinden? Solche Gedanken liefern Anstöße für neueren wirtschaftlichen Forschungsbedarf.

Man kann auch weitere Ebenen der Erkenntnis tiefer forschen, indem man fragt: Warum?

Warum z.B. sind die Menschen so gierig, was hat sie um 1450 dazu geführt, es mit der Umlaufgebühr zu übertreiben und das zinslose System aufzugeben? So begibt man sich dann in faszinierende Bereiche der Psychologie, und findet auch hier wieder Tabus ähnlich dem Zinsthema. Ein Anstoß.

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Besucher (nicht Aufrufe) seit 31.09.2009: Okt: 88 (2,8 pro Tag) Nov: 230 (7,7) Dez: 115 (3,7) Summe: 433 (4,7)
2010: Jan: 245 (7,9) Feb: 115 (4,1) Mrz: 68 (2,2) Apr: 78 (2,6) Mai: 126 (4,1) Juni: 67 (2,2) Juli: 33 (1,1) Aug: 12 (0,4) Sep: 19 (0,6) Gesamt 2010: 902 (2,47)
2011: bis 14. Mrz. 65

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